| Wenn die Zähne beim lockeren Schließen des Mundes nicht gleichmäßig aufeinander passen, muss die Kaumuskulatur durch zusätzlichen Kraftaufwand für Ausgleich sorgen. Diese ungleichmäßige Anspannung führt zu Belastungen der Kiefergelenke, es können Ohren- und Kaumuskelschmerzen oder Gelenkgeräusche wie Knacken oder Reiben auftreten.
Nicht selten führt die ungleiche Aktivierung der Kaumuskeln zu Spannungskopfschmerzen, meist vom Nacken aufsteigend. Bei Patienten, die zu Migräneattacken neigen, können so häufigere Anfälle ausgelöst werden.
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Schon bei jedem unbewussten Schlucken kommen die Zähne aufeinander. So kann ein falscher Biss unbemerkt die genannten Beschwerden auslösen. Deutlich verstärkend wirkt Stress: Durch Zähnepressen oder Knirschen versucht der Körper, mit Hilfe der Kaumuskeln Stresshormone abzubauen. Passt der Biss nicht, wird die Belastung so groß, dass Schmerzen entstehen.
Das beschriebene Krankheitsbild wird vom Fachmann als Cranio-Mandibuläre Dysfunktion, kurz CMD bezeichnet.
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